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Enrique
Veiga Figueroa
Du warst ein
väterlicher Freund von Paquita.
Geboren 31.1.1930
in Galizien
Gestorben 18.1.2008 in Rodgau
Beerdigt zu
Offenbach an Deinem Geburtstag, dem 31.1.2008

"Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der
Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde, legte er den Arm
um ihn und sagte `Komm Heim´“.
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Lieber Enrique, lieber Patenonkel und lieber Freund,
Du warst am Ende Deiner Pilgerreise durch dieses
Leben. Und Du hast vieles gesehen und erlebt, von dem Du berichten
konntest:
- Du hast
die See gesehen, in den Jahren, als Du als junger Mann Seemann warst.
- Du hast
den Boden des Meeres gesehen, als Du halfst, Telegrafenleitungen
zwischen Europa und Amerika zu verlegen.
- Du hast
Krieg und den Tod gesehen, als Du 5 Jahre bei der Fremdenlegion in
anderer Leute Schlachten gekämpft hast.
- Du hast
die Fremde gesehen, als Du als einer der ersten am Anfang der 50er
Jahre in Deutschland Arbeit suchtest.
- Du hast
die Liebe gefunden in Deiner Frau Erika, mit der Du am Schluss
über 55 Jahre
zusammen warst und der Du bis zuletzt immer Deine Liebe beteuert hast.
- Du hast
Europa und die Welt gesehen, als Chauffeur eines sehr reichen Mannes,
der Dich am Schluss auch als Freund geschätzt hat.
- Du hast
Heimat gefunden, sowohl in Erikas Heimat Sprockhövel, Deiner
Heimat Galizien und dem Süden Spaniens, den ihr in besseren
Zeiten so oft besucht habt.
- Du hast
Deinen Glauben gefunden, auch wenn es ein sehr persönlicher
und privater Glauben war, in der festen Überzeugung, dass Gott
für uns alle da ist. Das Vaterunser hast Du jeden Tag gebetet
und die Liebe zur Jungfrau Maria nie verloren.
- Du hast
die Treue gelebt indem Du, als es Deiner Frau schlechter ging, immer
bei ihr bliebst – in guten wie in Schlechten Zeiten.
- Du hast
Leid und Schmerz erlebt auf vielfältiger Weise, insbesondere
auch mit Deinem Rücken. Und Du hast Dein Kreuz getragen ohne
zu klagen. Du wolltest keine Schmerzmittel nehmen, weil der Schmerz
Dein Kreuz war, was Du (er)tragen wolltest.
- Und Du
hast Erlösung gefunden, als Gott sah, dass der Weg zu lang,
der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde und er am 18ten
Januar den Arm um Dich legte und sagte „Komm Heim“.
Enrique,
te aprecio mucho. Ich habe Hochachtung vor Deinem Leben.
Aber ich vermisse Dich, mein Freund.
Adios Muchacho.
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